Jens Südekum
@jsuedekum
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Professor of International Economics @DICEHHU Heinrich-Heine-University Düsseldorf @hhu_de — Special Advisor to German Finance Minister @larsklingbeil
Düsseldorf
Joined February 2011
Here's a possible explanation. Higher exports from China crowd out production of high-tech goods and innovation in the rest of the world. Over the medium term, GDP in the rest of the world drops because of lower productivity growth.
1/ Fascinating and important report from Goldman Sachs. They have upgraded long-term GDP of China because of increased exports, but see this as reducing, not increasing, rest of world GDP. Chinese displacement of domestic manufacturing swamps any positives from cheaper goods.
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Bitte verbreiten Sie keinen Unsinn über mich! Richtig ist: im aktuellen Rentenpaket geht es um die Haltelinie bis 2031. Dazu habe ich im Interview ggü. @MichaelBroecker @TableBriefings gar nichts gesagt, sondern mich zur Perspektive einer Haltelinie *nach* 2031 geäußert. #Rente
.@larsklingbeil Chefberater Prof. @jsuedekum kritisiert das Renten-Basta seines Chefs. Die Rentenpläne sind auf Grund der Mehrkosten von 480 Mrd. Euro bis 2050 ein finanzielles Desaster und dürfen keinesfalls beschlossen werden.
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Der Sachverständigenrat hat vorgerechnet, dass ein großer Teil des Sondervermögens zweckentfremdet wird. Nun argumentiert @jsuedekum: Die Zahlen stimmen nicht
zeit.de
Statt für die Infrastruktur gebe die Koalition Geld für Wahlgeschenke aus, rechnen die Wirtschaftsweisen vor. Regierungsberater Südekum sagt: Die Zahlen stimmen nicht.
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🔔 Neues Working Paper 🔔 Die Frage könnte aktueller kaum sein: wie reagieren Beschäftigte auf große Handels- und Technologie-Schocks? Weiterbildung v.a. bei positiven Schocks, nicht wenn’s schwierig wird. Und viele Ältere verabschieden sich dann in die Frührente. Details 👇🏻
🆕Working Paper🚨 Training or Retiring? How Labor Markets Adjust to Trade and Technology Shocks📒 w/ A.Bertermann, W.Dauth & @jsuedekum 🤖Robots ➡️⬆️training &⬆️early retirement 🌏Imports➡️⬇️training &⬆️early r. 🌎Exports➡️⬆️training &⬇️early r. https://t.co/yNsMySIyeO 🧵1/9
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EU car exports to China are in freefall. For a time, the North American market offered Europe’s carmakers an important offset from the China shock. But this cushion is now vanishing due to US protectionism.
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Statt uns weiter über die Höhe der geplanten Investitionen im Bundeshaushalt zu streiten, sollten wir uns dem eigentlichen Problem zuwenden: Wie fließt das Geld zügig & zielgenau in konkrete Projekte? Meine neue @handelsblatt Kolumne #Wachstum #SVIK
https://t.co/LpstqDkv5z
handelsblatt.com
Die Bundesregierung hat die Milliarden aus dem Sondervermögen gut auf den Weg gebracht. Damit nicht nur Geld ausgegeben, sondern auch gebaut wird, müssen jetzt weitere Weichen gestellt werden.
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Eine kleine Bemerkung kann ich mir nicht verkneifen, @BachmannRudi : ein Regierungssprecher hätte niemals so deutliche Kritik in Richtung Länder und Bundesbank formulieren können 😉
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Faire Einordnung 👇🏻
Dieses Streitgespräch zwischen @FuestClemens und @jsuedekum in der @zeitonline sollte man in Vorlesungen und Proseminaren zur Theorie der Wirtschaftspolitik durchnehmen. Sehr gutes Lehrmaterial, for the good and the bad. Ein 🧵:
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The Streitgespräch to end all Streitgesrpächs: Wir haben @jsuedekum und @FuestClemens gefragt ob es jetzt Zweckentfremdung gibt oder nicht
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Betriebserben ist dank eines Steuerprivilegs (aka Verschonungsbedarfsprüfung) seit 2021 #Erbschaftsteuer in Höhe von 7,6 Milliarden Euro erlassen worden. Vermögen in Höhe von rund 24 Milliarden Euro wurden so nahezu steuerfrei auf die Erben übertragen.
handelsblatt.com
Seit 2021 sind in Deutschland rund 24 Milliarden Euro Firmenvermögen fast steuerfrei übertragen worden. Wem die Sonderregel meist nicht half: Erben von kleinen und mittleren Betrieben.
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Der Ökonom Jens Südekum hat das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen mitentwickelt. Im Podcast streitet er sich mit der Familienunternehmerin Marie-Christine Ostermann.
zeit.de
Der Ökonom Jens Südekum hat das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen mitentwickelt. Im Podcast streitet er sich mit der Familienunternehmerin Marie-Christine Ostermann.
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In der "Machtwechsel"-Folge der vergangenen Woche haben @rosidaggi und ich erklärt, dass von den vier Ökonomen, mit deren Ideen die SPD die Union in das Sondervermögen lockte, drei die Umsetzung scharf kritisieren. Nur @jsuedekum nicht. Weil er mittlerweile im BMF als
"Die Regierung nutzt das Sondervermögen, um Haushaltslöcher zu stopfen, anstatt zu investieren", so behaupten zumindest Teile der Opposition und einige Ökonomen. In der heutigen FAZ habe ich erklärt, warum diese Kritik maßlos überzogen ist. (1/n) https://t.co/Kp4ujHtNR1
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FAZIT: Aus dem großen Investitionspaket muss Wachstum für Deutschland entstehen. Hierfür ist noch viel Arbeit nötig. Planungsverfahren müssen dramatisch beschleunigt, die Erwerbsbevölkerung muss ausgeweitet werden, denn Haushaltstitel allein reparieren noch keine Straße oder
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An einer Stelle haben die Kritiker allerdings recht! ✅ 100 Milliarden Euro des SVIK gehen an die Länder. Eigentlich sollen sie dieses Geld an die Kommunen durchreichen, die für sehr viel öffentliche Infrastruktur (etwa für Schulen und Kitas) zuständig sind. Doch Stand heute
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❌ Die Mindestinvestitionsquote im Kernhaushalt (10%) und die Schwelle, ab der die Ausnahme der Verteidigungsausgaben von der Schuldenbremse greift (1% BIP) sind zu niedrig. So bleibt zu viel Platz für Mütterrente & Co. 👉Legitimier Einwand. Doch diese Quoten wurden in einem
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❌ Der Bund erreicht die Mindestquote nur, weil er zweifelhafte Ausgabenkategorien zu Investitionen umdeklariert hat. 👉 Falsch! Es gelten nach wie vor dieselben gesetzlich festgelegten und eindeutigen Definitionen wie vor der Reform. Auch das Abstellen der exzessiven Nutzung
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Trotz dieses massiven Investitionshochlaufs werden aktuell die folgenden Kritikpunkte (❌) geäußert, auf die ich einzeln eingehe (👉): ❌ Im Wirtschaftsplan des SVIK tauchen Positionen auf, die dann parallel im Kernhaushalt ggü. 2024 reduziert wurden. 👉 Diese Beobachtung ist
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✅ Finanzplanung des Bundes: bis 2029 über 250 Milliarden Euro an Investitionen aus dem Kernhaushalt und weitere 330 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK) und dem Klima- und Transformationsfonds (KTF). ✅ Das sind 164 Milliarden
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"Die Regierung nutzt das Sondervermögen, um Haushaltslöcher zu stopfen, anstatt zu investieren", so behaupten zumindest Teile der Opposition und einige Ökonomen. In der heutigen FAZ habe ich erklärt, warum diese Kritik maßlos überzogen ist. (1/n) https://t.co/Kp4ujHtNR1
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