Henman
@Henmanolc
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đ€š Nackt und schreiend geboren, hat sich der Autor seitdem nur marginal weiterentwickelt.
Germany
Joined May 2009
Ist es korrekt anzunehmen, daĂ ein ĂŒbergewichtiger Kolibri, Kilobri genannt wird?
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Dem Blick aufs sonnenschwere Laub der BĂ€ume wohnt jene feine Poesie eines DĂ©jĂ vu inne. Die Erinnerung, daĂ alles einmal gut war. Die Hoffnung, daĂ alles wieder gut wird. Das Wissen, daĂ Leben ein bestĂ€ndiges Werden und Vergehen ist. Der Blick ins GrĂŒn erquickt die mĂŒde Seele.
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Ist alles Licht, und alles Du, ist alles schnell, und immerzu ist's Atemtanz, im Abendrot, und jedes "TschĂŒss", ein kleiner Tod.
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Eines der schönsten GefĂŒhle ist es, nichts zu sagen, aber trotzdem verstanden zu werden.
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Auf dem Kranausleger haben, an des Armes letzten Spitzen, sich zwei ĂŒbermĂŒt'ge Raben, aufgereiht, um dort zu sitzen. "Von hier oben lĂ€sst sich trefflich, auf der Leute HĂ€upter spucken, auch Verdautes lĂ€sst sie schrecklich, schreien, drohen, fluchen, ducken."
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Der Blick aufs Meer, Unendlichkeit, hier vorn der Strand, da hinten schreit, ne Möwe in die Gischt hinein, das Leben kann so einfach sein.
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Ein sanftes SĂ€useln bringt mich durch den Tag. Erstaunlich leichte Launen. Ein frischer Mut, den einzig mir vermag, dein LĂ€cheln zu zu raunen. Da morgendlich dein weicher Blick, mein Augenlicht benetzte. Und Stund' um Stund' und StĂŒck fĂŒr StĂŒck, mich tageslang ergötzte.
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Zwischen meinen Rippen wimmert schimmert glimmt ein leises Licht, hab die Welt noch nicht vergessen, Welt jedoch, vergisst du mich?
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Honiglicht hĂ€lt Einzug, nun da der Herbst naht. SĂŒĂ und schwer tropft es von den BĂ€umen. Durchzieht den ebbenden Tag. DĂ€mpft in weichem FluĂ den AlltagslĂ€rm. Gleitet und streift durch surrende Wiesen. Ein warmer wabernder Tanz. Ein leises und sĂ€miges GlĂŒck.
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Schon gegen fĂŒnfe steht die Sonne auf halb sechs am Himmel. Tief und schief. Malt drunten lange Schatten. In ihnen rattern emsig die Gartenriesler. NĂ€hren dĂŒrstendes GrĂ€serallerlei. FĂŒttern turmhohe Sonnenblumenbeete. Der Sommer geht rasant. Aber tausendschön. So gegen fĂŒnfe.
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Hier ist doch alles. Sonnenweiche Wiesen und dichte, schwere Luft. Hummelflug und Himbeerduft. Hier ist doch alles. Hier an der Grenze des Sommers. Kastanienwelpen und GrÀser zwischen den Lippen. Himmelblau und Heidekraut. Hier ist doch alles. Hier bei dir.
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All die BĂ€um' in Borkenwesten, Sommerresten, letzten Ăsten, forsch im Forst das FrĂŒhjahr testen, KnopsengĂ€sten wilden, festen, besten Sinn zum BlĂŒhen schenken, mir den Blick in Hoffnung trĂ€nken.
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Im Angesichte der Schwarzmaler, Miesmacher und Neinsager scheint es wichtig sich vor Augen zu fĂŒhren, daĂ man keine Religion ist. Dein Erfolg hĂ€ngt nicht davon ab, ob andere an dich glauben. Solange du es selbst tust.
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DaĂ sich mittendrin alles Ă€ndert & es so ein Jahr wird, welches man rĂŒckblickend mit 100% weniger Krebs und 50% weniger Nieren abschlieĂt, hĂ€tte sich eingangs auch niemand trĂ€umen lassen. Wenigstens ist nun das GemĂŒt noch saumselig in zufriedener Kampfeslust fĂŒr 2023 verhaftet.
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Die Blicke leer, er spricht nicht viel, im Inner'n lebt er im Exil.
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Im FlĂŒstertone hab ichs nur gedacht, mit blassen Strichen erst notiert, wie wohl mein Herz die Welt umfasst, wenn deine NĂ€he mir garniert, jedâ Zeigerrund, jedâ Tag, jedâ Nacht, nun ruf ichs laut, du bist mir Kraft.
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Konnten Pupillen verwildern? Sanft dem Zerfall entgegenwachsen? Sein unwirscher Anblick im Spiegel schien dies zu suggerieren. Nur im ersten Morgenlicht war es zu sehen. Fluglose, ungeschlachte Blicke. An deren Enden jedoch bereits hunderte Ideen aufs ErblĂŒhen harrten.
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Dein weicher Atem erst, so kissennah geflĂŒstert, macht NĂ€chte weit, und TrĂ€ume frei, unds Herz alsbald synchron.
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Ăberraschende Erkenntnis: Heutzutage gelten 20-jĂ€hrige mit fransigen SchnurrbĂ€rten als attraktiv, fĂŒr die wir uns damals sogar als 13-jĂ€hrige geschĂ€mt hĂ€tten. Tempora mutantur.
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